Druckansicht - Donnerstag 9. September 2010
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Personenkomitee


Diese Plattform und Protestveranstaltung wurde ins Leben gerufen, da wir der Meinung sind, dass es keinen Platz für rassistische Politik geben darf - weder in der Gesellschaft, noch in der Hofburg.


Viele bekannte Persönlichkeiten unterstützen dieses Vorhaben, denn auch sie wollen offen gegen die Kandidatur von Barbara Rosenkranz für das Bundespräsidentenamt vorgehen!


Sei deshalb auch du beim Lichtermeer gegen Rosenkranz dabei und geh gemeinsam mit uns am 25. März auf die Straße und vor allem auf die Barrikaden!



Dr. Ariel Muzicant

Präsident des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden Österreich

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"Die Israelitischen Kultusgemeinden sind als öffentlich rechtliche Körperschaften und Religionsgemeinschaften parteipolitisch ungebunden und geben keine Wahlempfehlungen ab. Trotzden: Zur Kandidatur von Barbara Rosenkranz können wir nicht schweigen! Das "NS-Verbotsgesetz hält sie für verfassungswidrig", Zweifel an Gaskammern gehören für sie "zur freien Meinungsäußerung". Regelmäßig kommt es zu rechtsextremen Äußerungen. Die Israelitischen Kultusgemeinden rufen alle Österreicher, Medien, Kirchen, NGOs, Parteien usw. auf, diese Kandidatur nicht als "Betriebsunfall" hinzunehmen. In jedem anderen Land Westeuropas, wie z.B. Deutschland, hätte diese Kandidatur zu einem Aufschrei und zu
scharfen Protesten geführt. Wir können nicht akzeptieren, dass in Österreich, nach dem Dritten Präsidenten des Nationalrates, weitere politische Positionen des Landes von "Kellernazis" besetzt werden. Nicht einmal in einer aussichtslosen Kandidatur."



Uschi Fellner

Herausgeberin der Tageszeitung Österreich und Initiatorin der Aktion "Frauen gegen Rosenkranz"

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"Letzte Woche verbrachte ich gemeinsam mit anderen Österreichischen Journalisten in Israel. Das Image der Österreicher dort ist unerfreulich schlecht. Israelischen Tageszeitungen berichten über eine Frau mit Nazi-Ideologie, die für das Amt der Bundespräsidentin kandidiert (und über H.C. Strache, der in der Tageszeitung Haaretz seitenweise erklärt, warum er ein guter Bürgermeister werden will). Was geht ab in diesem Land? Und wie ist es möglich, dass dergleichen weitgehend ungestört abgehen darf? Wie unappetitlich muss eine klar deklarierte rechte Ideologie noch sein, um jeden erdenklichen Sturm der Empörung auszulösen? Eine Frau als Bundespräsidentin wäre ein wichtiges Signal. Barbara Rosenkranz ist genau DIE Frau, die mit ihrer Kandidatur ein fatales Signal setzt, weit über die Grenzen hinaus. Opinion-Leaderinnen von Erika Pluhar bis Christine Kaufmann setzen deshalb auf der madonna24.at Plattform „Frauen gegen Rosenkranz“ klare und sehr persönliche Zeichen gegen den Wahnsinn. Ich glaube, dass es jetzt wichtig ist, Haltung zu zeigen, dagegen zu steuern, aufzuklären. Dieser Tage JournalistIn mit eigenen Medien sein zu dürfen, und zumindest einen kleinen Teil in eine Richtung bewegen zu können, die nicht die eindeutig falsche ist, das ist ganz sicher ein Privileg. Ich nehme es gerne an."

Link zur Initative "Frauen gegen Rosenkranz"!



Robert Slovacek

Gründer der Facebook-Gruppe "Gegen Barbara Rosenkranz als Bundespräsidentin"

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"Was mich dazu motiviert hat diese Facebook-Gruppe zu gründen war das mit Barbara Rosenkranz eine Person als Bundespräsidentin kandidiert die ungeniert die Leugnung des Mordes an Millionen Jüdinnen und Juden als "freie Meinungsäußerung" abtut und das Verbotsgesetz und damit den antifaschistischen Grundkonsens der 2. Republik infrage stellt. Die Kandidatur einer solchen Person ist ein Schlag ins Gesicht der Holocaust-Opfer und -Überlebenden. Daher war es mir wichtig etwas zu tun statt einfach nur zuzusehen, und darum habe ich diese Gruppe gegründet um ein Zeichen zu setzen, dass rassistische und rechtsextreme Politik weder in der Gesellschaft noch in der Hofburg einen Platz haben darf. Jetzt ist es wichtig auch außerhalb von Facebook ein starkes Zeichen zu setzen gibt es am Donnerstag den 25. März um 19 Uhr eine Art Lichtermeer am Ballhausplatz mit dem Titel "Lichtertanz gegen Rosenkranz", das von verschiedenen Gruppen und von verschiedenen Personen wie Ariel Muzicant oder den VeranstalterInnen der Lichterkette letztes Jahr gegen Martin Graf unterstützt wird."



Erhard Busek

ehemaliger Vizekanzler und Politiker der ÖVP

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"Der Lichtertanz ist notwendig! Wir brauchen Licht, es muss in die dunkle Vergangenheit immer wieder gebracht werden. Wir brauchen Licht in der Gegenwart, damit es keine Schatten auf Österreich gibt. Wir brauchen Licht in der unf für die Zukunft, damit es keinen Hass, keine Ablehnung des anderen, keine Gefährdung der Menschenrechte gibt. Alles andere wäre ein Teufelstanz! Ich bin bei Euch! Erhard Busek"



Josef Hader

österreichischer Kabarettiste und Schauspieler

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"Immer wieder kann man hören, dass man lieber eine Ruhe geben soll, weil solche Initiativen eher dem Gegner nutzen, der sich dann wirkungsvoll inszenieren kann. Ich glaube aber, dass es überlebensnotwendig für unsere Demokratie ist, dass man als Bürger dort Stellung bezieht, wo man entschieden für oder gegen etwas ist.
Also: Ich will Frau Rosenkranz sehr entschieden nicht als Bundespräsidentin."



Romy Grasgruber & Maria Sofaly

Initiatorinnen der Lichterkette für Vielfalt und Zivilcourage

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"Wir haben 2009 eine Lichterkette FÜR Vielfalt, Respekt, Mensche würde und Zivilcourage organisiert, daher können wir nicht tatenlos zusehen, wenn Frau Rosenkranz das höchste Amt im Staat erlangen will. Sie steht in ihrem ganzen politischen Werdegang und Umfeld für Rechtsextremismus und Engstirnigkeit. (unklare Aussagen zu Holocaust und Infragestellung des NS-Verbotsgesetzes; rassistische, islamophobe und homophobe Propaganda) Keine Rückkehr in eine gräuliche Vergangenheit mit Frau Rosenkranz! Für eine Zukunft mit Freude an bunter Vielfalt und mit der Achtung der Menschenwürde und des Respekts für alle Menschen!"


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