Samstag 19. Mai 2012
Fackelzug am 30.April, Oper
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Ist das gerecht?

Die Welt, in der wir leben, ist durch Ungleichheit, Ausbeutung und ungerechte Verteilung geprägt. Jährlich wird weltweit Nahrung für 12 Milliarden Menschen produziert. Jedoch werden Tonnen von Lebensmitteln vernichtet um die Preise hochzuhalten, während gleichzeitig Millionen an Hunger sterben. Jugendliche auf der ganzen Welt stehen vor dem Problem keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden, gleichzeitig machen Unternehmen immer mehr Profite und Reiche werden immer reicher!



Es liegt am System…

Seit 2008 befinden wir uns in einer der schwersten Wirtschaftskrisen aller Zeiten. Die durch Immobilien- und Kreditspekulationen ausgelöste Krise scheint zwar überraschend gekommen zu sein, eigentlich sind Wirtschaftskrisen aber nichts Unübliches für das Wirtschaftssystem, in dem wir leben: dem Kapitalismus. Dieser baut auf einem System der Ungleichheit und Ungerechtigkeit auf.Er kann nur unter dem Umstand existieren, dass Menschen ausgebeutet werden und dass Reichtum, Wohlstand, Nahrung, Technologie, Medikamente und Wissen ungerecht verteilt sind.

Die ungleiche Verteilung auf der Welt trifft Frauen ganz besonders hart. Sie sind es, die 80% der Weltnahrungsmittel produzieren, 2/3 der Weltarbeitsstunden verrichten, aber nur 1% des Weltvermögens und nur 5% des Welteigentums besitzen.Arbeit, die Frauen verrichten,ist meistens unterbezahlt oder überhaupt unbezahlt. Zu unbezahlter Arbeit gehören einerseits Hausarbeit und andererseits Kindererziehung und Pflegearbeit. Außerdem sind Frauen die Ersten, die in Krisenzeiten entlassen werden. Wir sagen: es reicht!


…und wer profitiert davon?

In Österreich sind 250 000 Menschen armutsgefährdet, obwohl sie Arbeit haben. 90.000 Menschen leben in akuter Armut. Weltweit gehen Menschen mehreren Jobs gleichzeitig nach und verdienen trotzdem nicht genug Geld, um ihr Leben finanzieren zu können. Die Schere zwischen Arm und Reich auf der Welt geht massiv auseinander. In Österreich besitzen die obersten 10% der Gesellschaft 54% des Geldvermögens, die untere Hälfte dagegen 8%.


Smash Capitalism! - Build Socialism!

Wir kämpfen für eine Welt, in der es um Menschen geht und nicht um Profite. Eine Welt, in der alle Menschen ein Leben in Wohlstand und Würde führen können, sich selbst verwirklichen können und nicht von Armut und Hunger bedroht sind. Wir kämpfen für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht oder Sexualität.
Diese Ungerechtigkeit ist nicht naturgegeben, wir können die Gesellschaft und das System verändern. In einigen Teilen der Welt - wie Lateinamerika, der arabischen Welt und Südeuropa - sehen wir, wie Menschen aufstehen und sich gegen Unterdrückung wehren. Auch hier muss es heißen: "Wir zahlen nicht für eure Krise".


Kämpf mit uns! Werde aktiv - gemeinsam sind wir stark!


   
 
 
   
 


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